Port Winston

Nach dem Kriegseintritt der USA Ende 1941 und der Niederlage bei Stalingrad war klar, dass Hitlerdeutschland den 2. Weltkrieg verlieren würde. Langsam aber sicher zog sich das Netz um das III. Reich immer enger. Der ‚Wüstenfuchs‘ Rommel wurde zur Westküste Frankreichs geschickt, um die befürchtete Invasion der Aliierten zu verhindern.

Arromanches, Port Winston
Arromanches, Port Winston.
Foto: Arvid Zemkus

Doch trotz allen Aufwandes war der Untergang nicht mehr aufzuhalten, denn auch die Anti-Hitler-Koalition unternahm unglaubliche Anstrengungen, um ihr Ziel – die Befreiung Europas vom Hitlerfaschismus – umzusetzen. Eines der aufwendigsten Projekte war die Schaffung künstlicher Hafenanlage, von denen heute noch gewaltige Spuren des Port Winston sichtbar sind. Riesige Landestege aus Beton wurden komplett über den Ärmelkanal gebracht, um das gefährliche Unternehmen der Invasion zu unterstützen. Es sollten drei dieser Häfen entstehen, doch heftige Unwetter zerstörten umgehend zwei Drittel der Anlagen. Lediglich Port Winston konnte seine Bestimmung erfüllen. Heute liegen die Betonklötze noch immer in einem weiten Halbkreis vor der westfranzösischen Küste und verrotten dort langsam aber sicher. Von der umliegenden Küste hat man einen guten Überblick über das gesamte Halbrund und ein wenig wird die Dimension der damaligen Landung gegenwärtig. Port Winston – ein beeindruckendes Zeugnis zum 2. Weltkrieg!

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