Bauwerke von Architekt Jože Plečnik in Ljubljana

Jože Plečnik ist ein einmahliger slowenische Architekt. Er lebte zwischen 1872 und 1957. Sein Werk erstreckt sich zwischen Wien, Prag, Ljubljana und ein kleiner Teil in Kroatien und Serbien. Die meisten Bauwerken wurden zwischen den beiden Weltkriegen entworfen, aber sein Werk bedeutete in den 80er Jahren eine regelgrechte Entdeckung fűr die ganze Welt. Im Jahr 1986 wurde im Pariser Kulturzentrum Georges Pompidou sein Beitrag zum Prag des Präsident Tomaž G. Masaryk besonders beleuchtet.

Ljubljana, National- und Universitätbibliothek
Ljubljana, National- und Universitätbibliothek.
Foto: Mateja Kregar Gliha

Jože (Josef) Plečnik studierte in Graz und Wien, aber im Jahr 1921 begann seine Kunstbeilage in der Geburtsstadt. Die Ljubljana’s Zeit war bis zum Tod fruchtbar und das merkt man noch immer heute in fast jeder Stadtecke. Im Zentrum bewundert man die drei Brűcken, die Markthallen, das »Bűgeleisen« Haus, das Ursulinengymnasium, die Mariensäule, das Križanketheater-das ehemalige Kloster des Deutschen Ritterordens, der Platz der Französische Revolution, die Vega Strasse, die Burg Schanzen, die Römische Mauer, etc. Unter den Werken in Ljubljana zählt die National- und Universitätsbibliothek in Novi trg zu seinen qualitätsvollen Arbeiten.

Die schönste und die beeindrucksvolle sind aber seine Kirchen und Kirchenausstattungen, wie Taufkesseln, Kirchenartikeln, kleine Kapellen. Man muss unbedingt die St. Franziskus Kirche in Šiška und St Michaels Kirche in Črna vas sehen. Mit denen versuchte er eine neue Qualität des modernen Kirchenbaus zu definieren.

Einmalig ist der Komplex der Leichenhallen auf dem Friedhof Žale, der zählt zu der bedeutendsten Friedhofsarchitektur Europas. Da ist Jože Plečnik im Familengrab begraben.

Um Jože Plečnik zu verstehen, muss man aber sein Haus- heute Museum in Trnovo besuchen. Ein Blick auf sein Leben gibt uns eine Chance, diesen einzigartigen Architekt etwas besser zu verstehen. Es scheint, das alles was er berűhrte, verzaubert wurde. Und alles was er dazu sagte war:

»Ich bin nur ein Bleistift in den Händen des Gottes!«

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