Park Bomarzo in Italien mit riesigen Steinskulpturen

Der Park, erschaffen im Jahre 1552 von Prinz Orsini, hat zwei bekannte Namen: Heiliger Wald oder Park der Wunder, und ist eine Künstlerische und Kulturelle Anlagen ohne ihresgleichen weltweit. Die Anlage, eine wunderbare Gelände voll Bäume und Pflanzen, ist mit geheimnisvollen und fast megalithischen Steinskulpturen bestückt. Er befindet sich in Lazzio Regione, Provincia Viterbo in Italien.

Park Bomarzo 1
Park Bomarzo.
Foto: Robert F. Barkowski

Die Besichtigung und Spaziergang durch den Park beginnt an einem Tor, dessen Fassade mit dem Wappen der Orsinis verziert ist. Gleich dahinter begrüßen die ersten zwei Skulpturen, die Sphinxen. Danach, wenn man den Pfad zur linken Seite folgt, begegnet man mehrere Figuren, die die ältesten Götter darstellen: Janus, Saturn und andere. Am Ende des Pfades befindet sich eine enorm große Kopf eines Seeungeheuers im Stein gemeißelt. Als nächstes begegnet man eine Skulpturengruppe die der Kampf der Riesen darstellt, eine Kampf zwischen Gut und Böse – der stehende Herkules zerreißt seinen Gegner. Weiter, auf der rechten Seite steht eine megagroße Schildkröte, die auf ihren Rücken eine Frauenfigur trägt.

Park Bomarzo 2
Park Bomarzo.
Foto: Robert F. Barkowski

Diese Frau sollte eine beflügelte Siegesgöttin sein. In der Nähe befindet sich die Skulptur des Pegasus, eines beflügeltes Pferdes, das fortzufliegen versucht. Es gibt auch mehrere Skulpturen, deren Bedeutung noch unbekannt ist, die man auf dem weiterem Rundgang begegnet. Irgendwann stößt man auf eine Nymphen-Gruppe, drei Grazien. Dahinter befindet sich die Venus-Skulptur und ein Theater. Was macht ein Theater Mitte in Skulpturensammlung in einem Park? Weil sich in jedem bedeutendem römischen Garten ein Theater befand. Dann entdeckt man das Schiefe Haus, das aus einem schiefen Felsblock gebaut wurde, es zeigt wie es aussehen würde wenn ein Erdrutsch passierte. Nach einer Reihe steinernen Götter bekommt man die Skulptur des Elefanten zu sehen, der auf der Rücken einen gewaltigen Turm mit einem Führer trägt. Der Elefant wirft mit der Rüssel einen römischen Legionär nieder – in Erinnerung an den gefährlichsten Gegner Roms aller Zeiten, Hannibal Barkas, Anführer der Karthager.

Park Bomarzo 3
Park Bomarzo.
Foto: Robert F. Barkowski

Eine weitere wundervolle Skulptur ist die eines Drachen, der über die Brunnen wacht. Der Drachen war sehr bei den Legionen beliebt, jede Kohorte besaß ein Abzeichen mit seinem Bild. Und dann taucht die Skulptur eines Ungeheuers, genannt Orco, mit weit geöffnetem Mund. Im innerem befindet sich ein Tisch und eine Bank aus Stein. Auf der linken Seite von Orco erscheint der Kantharos, eine Riesenvase. Dann folgen: der Widder, der Cerberus mit drei Köpfen, die Statue der Proserpina, die Löwen und die Furien. Der Rundgang endet bei einem Tempel, deren Kuppel an die Santa Maria del Fiore in Florenz erinnert.

Schloss und Festung von Manfredonia in Apulien

Die Stadt Manfredonia liegt im italienischen Apulien, Provinz Foggia, an einer felsiger Garagno-Küste der italienischen Adria. Gründungsgeschichte: Im Jahre 1256 gründete Manfred von Hohenstaufen die Stadt Manfredonia und siedelte dort die Flüchtlinge aus Siponto an (Siponto wurde nach dem Erbeben und Infolge der Sarazenen Angriffe praktisch unbewohnbar). Sipponto wurde somit die Urmutter von Manfredonia. Eine Folge von Kriegen, Gewalten und Eroberungen gekennzeichnet die Geschichte von Manfredonia: Goten, Byzantiner, Langobarden, Slawen, Sarazenen, Normannen, Anjou, Spanier, Franzosen und Türken haben abwechselnd die Stadt besetzt, gestürmt und geplündert.

Manfredonia, Blick vom Schloss auf Gargano Küste, Adria
Manfredonia, Blick vom Schloss auf Gargano Küste, Adria.
Foto: Robert F. Barkowski

Manfred war Sohn von Kaiser Friedrich II. und Bianca Lancia, die größte Liebe des Kaisers, der sie, im Sterben liegend, geheiratet hat – somit Manfred Geburt legitimiert würde. Manfred war ein sehr tatkräftiger Adliger seiner Epoche – er war unter anderem König von Sizilien und Fürst von Tarent – der die Politik seines Vaters energisch fortsetzte. Er gab zwar die Bau der Stadt und des Schlosses in Auftrag, erlebte selbst die Fertigstellung nicht mehr; Er fiel in der Schlacht von Benevent am 26. Februar 1266 gegen Karl von Anjou, der an der Spitze eines französisches Heeres von Rom aus zum Kreuzzug gegen Manfred auftrat. Die Sieger haben die Festung vollenden lassen.

Manfredonia, Schlossplan
Manfredonia, Schlossplan.
Foto: Robert F. Barkowski

Die architektonischen Nuancen der Anlage zeigen die Einflüsse der abwechselnden Dynastien und Herrschaften: Hohenstaufen, Anjou, Plantagenet. Obwohl heute in vielen Beschreibungen die Rede von „Schloss des Hauses Anjou-Plantagenet“ ist, zeigt das Schloss mit seiner geometrischen Regelmäßigkeit und der gesamten geradlinigen Struktur seinen architektonischen Baustil auf den schwäbischen Ursprung der Anlage.

Manfredonia, Turm
Manfredonia, Turm.
Foto: Robert F. Barkowski

Das Schloss wurde außerhalb der im Schachbrettmuster angelegten Stadt errichtet. Das Schloss reicht, gänzlich von bebauten Flächen umgeben, ins Meer hinaus. Am Anfang war es von einem tiefen Graben umgeben und an einer Ecke mit der Stadtmauer verbunden. Später baute man einen Mauerring mit drei runden Türmen und eine fünfeckige Bastion „Baluardo dell´ Annunziata“ dazu. Die Türme befinden sich zwischen dem älteren Kern und der angovinischen Mauer. Den Mauerumriss, der zur Verteidigung des Schlosses diente, ziert ein großes Tor – der Eingang zum Schloss. Die mächtigen Eckbollwerken sind charakteristisch für den Baustil der Hohenstaufen – Kaiser Friedrich II. hat allein in Apulien 68 Schlösser und 42 Paläste errichtet.

Seit 1980 befindet sich im Schloss eine Abteilung des Museo Archeologico Nazionale von Manfredonia, mit einer großer Sammlung Daunischer Stelen. Daunier waren Immigranten aus Illyrien, die im 7./6. vorchristlichen Jahrhundert kamen und die Stadt Siponto gründeten. Die Geschichte der Daunier wird durch durch 2000 Stelen dokumentiert. Die Daunischer Stelen sind anthropomorpher Grabmäler aus der Eiszeit, die mit geometrischen Muster, Szenen aus dem Alltag und Darstellungen uralten Mythen geschmückt sind. Jede Stele ist durch eine Kopfabbildung der Person gekrönt, denen die Stele gewidmet ist. Die verschieden, in Stein gereizten und teilweise bemalten Szenen befinden sich auf zwei Seiten einer Stele, und zeigen oft die kompakte Geschichte einer Person, ihre Taten, beruflicher Werdegang und besondere Aktivitäten. Außer der Stelen sind auch andere neolithische Objekte im Museum zu bewundern, fast alle aus den umliegenden Siedlungen um Manfredonia: Masseria Candelaro, Masseria Fontanarosa, Monte Acquilone sowie aus der Scaloria-Höhle.

Manfredonia, Daunische Stele im Archeologische Museum im Schloss
Manfredonia, Daunische Stele im Archeologische Museum im Schloss.
Foto: Robert F. Barkowski

Sehenswertes und Ausflugsziele auf Usedom/Uznam

Usedom/Uznam, eine zauberhafte Ostseeinsel im äußerstem Nordosten Deutschland und Nordwesten Polens, teils deutsch und teils polnisch, mit einem märchenhaftem Sandstrand. Brutheimat von Störchen, Rohrdommeln und Seeadler, und, selbstverständlich ein Paradies für Möwen, die sich alle auf mehreren Seen auf der Insel und auf der Inseln in den Seen verteilen. Auf Usedom befinden sich viele prominente Seebäder, zu den bekanntesten gehören Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin, aber auch die kleinere wie Koserow oder Loddin. Im Ahlbeck, z.B., kann man einen herrlichen Blick auf die Ostsee, auf die vorbeifahrende Schiffe und auf das Strandbereichen genießen. Alle Seebäder verbindet eine Strandpromenade, von Zinnowitz bis nach Świnoujście (Swinemünde) und ein Fahrradweg. Wer will kann auch zwischen den Seebäder joggen (oder schwimmen).

Usedom/Uznam
Usedom/Uznam.
Foto: Robert F. Barkowski
Usedom/Uznam
Usedom/Uznam.
Foto: Robert F. Barkowski
Usedom/Uznam
Usedom/Uznam.
Foto: Robert F. Barkowski

In Swinemünde kann man große Hafenrundfahrt erleben. Während der geführten Fahrt passiert man den Leuchtturm, den Massengutshafen, die bekannte „Mühlenbake“ sowie den Containerterminal. Danach geht es weiter vorbei am Marinehafen, dem Fährterminal nach Skandinavien und der Insel Melin bis zum einmaligen U-Boot-Hafen; und die Rückfahrt führt durch die „Alte Swine“ vorbei an der Schiffswerft. Swinemünde ist die größte Stadt auf Usedom und bietet an Sehenswürdigkeiten die Promenade, die historische Bäderarchitektur, den Kurpark mit botanischen Landschaft, den Leuchtturm, Festungsbauwerke und den Hafen.

Aus der drei Fischerdörfern Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin wurden Seebäder, die zu den „3 Kaiserbädern“ verschmolzen.

Ahlbeck: ein Badeort seit 1852, mit touristischen Attraktionen wie die 1898 erbaute Seebrücke – auf dem Seebrückenvorplatz thront eine historische, mit Blattgold verzierte Uhr, das Geschenk eines dankbares Kurgastes aus dem Jahr 1911. Außerdem sehenswert sind: Bäderarchitektur, Kirche und Ostseetherme.

Heringsdorf: 1872 haben die Gebrüder Delbrück die „Aktiengesellschaft Seebad Heringsdorf“ gegründet. Die Heringsdorfer Seebrücke ragt 508 Meter ins Meer hinein; die ganze Dorf ist mit vielen eleganten Villen aus Kaisers Zeiten geschmückt. Im Heringsdorf befindet sich das Museum für Literatur- und Regionalgeschichte, mit Maxim Gorkis Arbeitszimmer. Andere Sehenswürdigkeiten: Kunstpavillon, Muschelmuseum, Kunsteisbahn (im Winter) und Theaterzelt (im Sommer).

Bansin: Tropenhaus, Hans-Werner-Richter-Haus.

Wolgast: Stadtmuseum „Kaffeemühle“, Rungehaus und Malerstube, Dampffährschiff „Stralsund“ mit Museumshafen.

Mölschow: Kulturhof, landwirtschaftliches Erlebnisbereich, Ausstellungshalle mit Utensilien des bäuerlichen Alltags.

Peenemünde: Gedächtniskapelle, Kunsthof Maritim, Historisch Technisches Museum und Informationszentrum, längstes U-Boot Museum der Welt.

Koserow: Seebrücke (261 Meter), Salzhütten, Steilküste (60 Meter) und die Kirche. Die Koserower Salzhütten sind Ende des 19. Jahrhunderts erbaut wurden. Sie dienten vor allem als Lager für die Fischer während Heringszeit. Daher werden sie auch Herringspackhütten genannt. In der Heringssaison wurden die Herings gesalzen und in großen Holzfässern gelagert. Anfang des 20. Jahrhunderts gab es 15 Salzhütten in Koserow, die heute unter Denkmalschutz stehen. In Koserow befindet sich die älteste Kirche an der Usedomer Ostseeküste. Sie ist Ende des 13. Jahrhunderts als kleine Feldsteinkirche erbaut worden.

Kaiserweihnacht auf dem Berg Oybin

An den Beistand ihres Kaisers für die Cölestinermönche auf dem Berg Oybin erinnern sich die Oybiner Bürger noch immer. Bis in die Mitte des 14. Jahrhunderts trieben vom Oybin aus die Raubritter ihr Unwesen. 1369 stiftete Kaiser Karl IV. den Cölestinern das Kloster. Ein Teil der Wälder rund um den Oybin, welche die Stadt Zittau gerade erst als Pächter bekommen hat, musste sie nun den 12 Mönchen als „Erstausstattung“ wieder überlassen. Sie waren gleichzeitig die Hofkapläne des Kaiser und standen in seiner Gunst und der Rat der Stadt Zittau hatte viel Aufwand und Kosten. So ist der Ärger der Mönche mit der Stadt Zittau vorprogrammiert, der wohl am 25. Dezember 1369 seinen Höhepunkt fand.

Berg Oybin im Winter
Berg Oybin im Winter.
Foto: Klaus Stich

An diesem Tag soll der Kaiser zur Unterstützung des Klosters auf dem Felsplateau von Oybin geweilt haben. Zur Erinnerung daran trifft seit 1994, am ersten Weihnachtsfeiertag jeden Jahres, pünktlich 14.00 Uhr unter Fanfarenklängen, begleitet von berittenem Gefolge, Hofdamen, Mönchen, Mägden, Rittern und Knappen seine Majestät Kaiser Karl IV. mit Gemahlin Elisabeth im Kurort Oybin ein. Standesgemäß begrüßt werden sie durch Ritter Kunibert, den Burgkaplan und das Burgfräulein zur Kaiserweihnacht.
Das Kaiserpaar begibt sich dann zu Fuß mit Gefolge und Gästen auf den Berg, wo es dann auf der Vorburg vom Burgherrn und dem Prior herzlich willkommen geheißen wird. Den weiteren Aufstieg und die Verkündung der Weihnachtsbotschaft durch den Burgkaplan erleben wir gemeinsam mit Schäfer Jonas und seinen Tieren im stimmungsvollen Ambiente der Ruine der Klosterkirche. Chorgesang, Glühwein und Tee umrahmen die feierliche Stimmung.
Hunderte von Gästen feiern jährlich gemeinsam mit Oybiner Bürgern diese schöne Tradition.

Die in der Blütezeit gotischer Baukunst 1369 entstandene Klosterkirche hat noch heute ihre Ausstrahlung. Ein Besuch im kulturhistorischen Zentrum des Zittauer Gebirges, mit Burg und Kloster Oybin, dem Bergfriedhof, dem „Hochzeitskirchlein“ am Fuße des Berges und die einmalige Felsenwelt ist zu jeder Jahreszeit ein bleibendes Erlebnis.

Autor: Klaus Stich.

Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen

Als international etablierter Ort für zeitgenössische Kunst und Skulptur gewinnt das Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen seinen einzigartigen Charakter durch die vielschichtigen und spannungsreichen Beziehungen der Kunstwerke zur mittelalterlichen Architektur. Das Museum gehört zu den beliebtesten Touristenzielen des Landes und ist Schnittpunkt der „Straße der Romanik“.

Magdeburg: Kloster Unser Lieben Frauen
Magdeburg: Kloster Unser Lieben Frauen.
Foto: Robert F. Barkowski

Werke der Sammlung des 1974 eröffneten Kunstmuseums werden in den drei Gewölben des Nordflügels gezeigt. Dazu gehören Arbeiten aus der Antike, dem Mittelalter und der Moderne. Ebenso hat dort die Ausstellung Zeitgenössische Kunst seit vielen Jahren einen festen Ort gefunden. Sie zeigt Arbeiten internationaler Künstler seit 1960, aber ebenso Werke mit regionaler Verortung. Die Sammlung Medienkunst besteht seit 2002. Sie wurde im Laufe der Jahre durch wichtige Werke ergänzt und hält eine große gestalterische Bandbreite bereit. Der das Museum umgebende Skulpturenpark entstand 1989. Er konnte während der vergangenen Jahre um wichtige künstlerische Positionen erweitert werden.

Die wechselnden Sonderausstellungen widmen sich ausgewählten Themen der internationalen Gegenwartskunst oder geben Einblick in das Werk richtungweisender Künstler.

Di-So 10.00-18.00 Uhr
Eintritt: 4 Euro, ermäßigt: 2 Euro

Travemünder Woche

Alljährlich findet Ende Juli an 10 Tagen die traditionelle Travemünder Woche statt. Sie ist nach der Kieler Woche weltweit das zweitgrößte Seglerevent und lockt jedes Jahr wahre Besucherströme an. In Travemünde spricht man deshalb schon von der fünften Jahreszeit.

Lübeck, Travemünder Woche
Lübeck, Travemünder Woche.
Foto: Birger Dimter

Begonnen hat alles mit einer Flasche Rotspon, um die zwei wohlhabende Segler 1888 aus Hamburg, Hermann Wentzel und Hermann Dröge, um die Wette segelten. An dieses Ereignis soll „Rotspon-Regatta“ erinnern, die seit 2004 zu einem festen Bestandteil der Travemünder Woche geworden ist.

Während der 10 Tage, die von einem bunten Festprogramm begleitet sind, werden auf der Lübecker Bucht vor Travemünde zahlreiche anspruchsvolle Segelregatten ausgetragen, die man vom Strand und von der Mole aus wunderbar verfolgen kann. Wer es gern noch intensiver miterleben möchte, kann das Geschehen mit einem Fernglas beobachten oder vielleicht sogar als Begleiter auf einem der Segelboote mitfahren. Besonders angetan sind die Zuschauer immer von den täglichen Wettfahrten der Segel-Arena Trave, bei denen die sehr schnellen Katamarane Wettkämpfe austragen. An den Wettkämpfen der Travemünder Woche nehmen etwa 1.500 Segler aus ca. 20 Nationen aus olympischen und internationalen Bootsklassen teil. Auch der Seglernachwuchs ist dabei, um die ersten Regattaerfahrungen zu sammeln.

Das sportliche Programm wird ergänzt durch kulturelle Höhepunkte und eine lange Festmeile entlang der Trelleborgallee, unter dem Leuchtturm, an der Promenade entlang und im Brüggmanngarten. Dort kann der Besucher nach Herzenslust kulinarische Leckerbissen schlemmen, Kunsthandwerk bestaunen, Souvenirs, Schmuck und Maritimes kaufen. Zwischen den Wettkämpfen gibt es immer wieder Live-Musik und verschiedene Bühnenprogramme. Einer der Veranstaltungsmittelpunkte ist der Brüggmanngarten mit seiner Festivalbühne und einem tollen, abwechslungsreichen Musikprogramm. Dieses wird ergänzt durch ein Spiel-, Spaß- und Kletterangebot des CITTI-Parks für Kinder. Auch das Seglervillage an der Promenade und diverse Beachclubs am Strand bei der Nordermole ziehen in diesen Tagen Besucherströme an.

Der direkte Kontakt zu den Seglern ist den Veranstaltern der Travemünder Woche besonders wichtig. Abends sollen die Fans mit den Seglern zusammen am Strand ausgelassen feiern können. Allabendliches Highlight ist die „Passat Laser Performance“, bei der das Travemünder Wahrzeichen, die Viermastbark „Passat“ in einer bunten Pyro- und Lasershow effektvoll erstrahlt. Den krönenden Abschluss der Travemünder Woche bildet alljährlich ein beeindruckendes Höhenfeuerwerk.

Autor: Birger Dimter

Die deutsche Hauptstadt Berlin individuell entdecken

Vom Stadtbezirk Mitte über Charlottenburg, Wilmersdorf, Schöneberg, Tiergarten, von Spandau bis Köpenick und von Pankow bis Zehlendorf; es gibt eigentlich immer etwas Neues in der deutschen Hauptstadt Berlin zu entdecken.

City Sightseeing Berlin Tour
City Sightseeing Berlin Tour.
Foto: Berlin Stadtführungen Sightseeing Tours – Klaus Wieland Kläser

Liebhaber von Städtereisen und Kurztrips kommen immer auf einer Berlin Stadtrundfahrt auf Ihre Kosten. Besonders lohnenswert ist eine individuelle Berliner Stadtrundfahrt zu den beeindruckenden Berliner Sehenswürdigkeiten, Prachtstraßen und Plätzen der Hauptstadt. Darunter natürlich die klassischen Berliner Sehenswürdigkeiten wie das Brandenburger Tor, das Regierungsviertel und den kuppelgekrönten Reichstag, Unter den Linden und Kurfürstendamm, die futuristische Baukunst am Potsdamer Platz, der prächtige Gendarmenmarkt oder der legendäre Checkpoint Charlie, dem Denkmal für die ermordeten Juden Europas Holocaust-Mahnmal aber auch zu Geheimtipps abseits der touristischen Route. Erkunden Sie bedeutende Berliner Sehenswürdigkeiten, moderne Botschaften, Hochkultur auf der Museumsinsel oder die East-Side Gallery – dem längsten erhaltenen Stück der Berliner Mauer.

Schnuppern Sie Berliner Luft und folgen Sie den Spuren der Geschichte auf einer geführten Berlin Stadtrundfahrt. Qualifizierte Berlin Stadtführer lassen Sie hinter die Kulissen blicken und eine attraktive pulsierende Hauptstadt Berlin auf einer geführten Stadtrundfahrt so erleben, wie es wirklich ist: voller Geschichte und Geschichten, auffällig farbenfroh und spannend, mal grell und schrill mal ganz still und leise. Immer voller positiver Überraschungen und unvergesslicher Momente.

Fachkundige und mehrsprachige Berlin Stadtführer – Reiseleiter – Gästeführer – Tour Guides zeigen Ihnen Ihr Berlin auf spannenden Stadtführungen und geführten Stadtrundfahrten. Entdecken Sie auf einer individuellen Berlin Tour die faszinierende Geschichte Berlins, die Prachtstraßen und historischen Plätze der Hauptstadt. Um sich einen umfassenden Überblick zu verschaffen ist eine Berliner Stadtrundfahrt auf jeden Fall ein Muss für alle Berlinbesucher.

Dufte Berlin-Impressionen entdecken Sie auf einer kleinen 3-stündigen Berlin Stadtrundfahrt oder auf der großen 4-stündigen Berlin Stadtrundfahrt. Zwischenstopps mit Ausstiegen und kleinen Stadtspaziergängen und Bummel sind einbegriffen. Alternativ dazu begegnen Sie den Highlights mit funkelndem Glanz der Lichter auf einer 2-stündigen Berlin Nightseeing Stadtrundfahrt am Abend. Diese Stadtrundfahrt ist nur für Nachtschwärmer interessant, sondern auch für Geschäftsleute und Konferenzteilnehmer, die am Tage nicht zum Berlin Sightseeing gekommen sind. Je nach Gruppengröße wird die Stadtrundfahrt im Reisebus, Panorama Kleinbus oder im Minivan durchgeführt.

Stück für Stück wächst die einst geteilte Stadt Berlin wieder zusammen und neues Leben zieht auch in den Todesstreifen entlang der ehemaligen Berliner Mauer wieder ein. Wie schon Berthold Brecht sagte: “Es gibt einen Grund, warum man Berlin anderen Städten vorziehen kann: weil es sich ständig verändert”.

Autor: Klaus Wieland Kläser
Berlin Stadtführungen Sightseeing Tours
Infoline: +49 (0)30 797 456 00
Internet: www.berlin-stadtfuehrung.de
Berlin INDIVIDUELL entdecken

Nikolaiviertel – die „Altstadt“ von Berlin

Heute weiß niemand, wann genau Berlin entstanden ist – es gibt eben keine schriftlichen Hinweise auf den Geburtstmoment. Sicher ist nur, dass ab dem Ende des 11. Jahrhunderts in dieser Gegend die Christianisierung der hier siedelnden Stämme in Angriff genommen wurde. ‚Taufe oder Schwert‘ hieß damals die Wahl und in diese Epoche fällt auch die Siedlungsgründung an einer Furt in der Spree.

Berlin, Nikolaiviertel
Berlin, Nikolaiviertel.
Foto: Arvid Zemkus

Denn wenn wir auch das Datum der Gründung nicht kennen, so wissen wir gang genau, wo der Ursprung Berlins liegt; nämlich im Bereich des heutigen Nikolaiviertels. Eines der ältesten erhaltenen Bauwerke der Stadt umgebend, findet man hier noch einige Spuren aus der etwa 800 Jahre andauernden Geschichte der Stadt. Sei es ein Haus, in dem einst ein gekröntes Haupt Zuflucht vor der ‚weißen Frau‘ suchte, sei es die älteste Gaststätte Berlins, sei es der Ort, wo man im Mittelalter verurteilt und anschließend gleich an den Pranger gestellt wurde. Dabei sind nur wenige Gebäude hier wirklich alt, d. h. sie stammen aus der Zeit vor dem 2. Weltkrieg. Das Meiste was man sieht, ist ein Projekt aus der Zeit des ‚Kalten Krieges‘. Aufgebaut zum 750. Geburtstag der Stadt im Jahre 1987 gilt den meisten Berlinern dieses Viertel als ’sozialistisches Disneyland‘. Doch es gibt echte Schätze in diesem Bereich. Schmale Häuser, die nicht mal 10m breit sind, Darstellungen an Häusern, die die Geschichte des Kommunismus verherrlichen und eben auch einen echten Schatz!
Wenn Sie nun neugierig geworden sind, führe ich Sie gerne durch die ‚Altstadt‘ von Berlin; auf der Suche nach ein paar alten Knochen, einer Padde und Erich Honecker. Ich freue mich auf Sie!

Das Museum der Geschichte der polnischen Juden in Warschau

Im April 2013, zum 70. Jahrestag des Ausbruchs des Aufstandes im Warschauer Ghetto, nahm das Museum zur Geschichte der polnischen Juden seine Programmtätigkeit auf. Es ist weltweit das erste und einzige Museum, das die tausendjährige Geschichte der in Polen lebenden jüdischen Bevölkerung beschreibt – vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Dies ist nicht das nächste Holocaust-Museum, sondern ein Museum für das Leben.

Das Museumsgebäude
Das Museumsgebäude.
Foto: Marzena Świrska-Molenda
Warschau, das Denkmal der Ghettohelden
Warschau, das Denkmal der Ghettohelden.
Foto: Marzena Świrska-Molenda

Der Standort des Museums hat starken Symbolcharakter: Es steht mitten im Herzen des Stadtteils Muranów, direkt gegenüber dem Denkmal für die Warschauer Ghettohelden. Vor dem Zweiten Weltkrieg hatte sich genau hier das Zentrum jüdischen Lebens befunden. Nach der Besetzung durch die Nationalsozialisten wurde dieser Stadtteil 1940 an das Gebiet des rasch eingerichteten Warschauer Ghettos angeschlossen. Ab 1942 trieb man die Ghettobewohner genau hier entlang zum nahe gelegenen „Umschlagplatz“, von wo aus sie in das nordöstlich von Warschau gelegene Vernichtungslager von Treblinka deportiert wurden. 1943 tobten während des Ghettoaufstandes genau hier die Kämpfe der Aufständischen. Nach der Niederschlagung dieses Aufstandes machten die nationalsozialistischen Besatzer das Gebiet des ehemaligen Ghettos völlig dem Erdboden gleich. Nach Kriegsende enthüllte man bereits 1948 das Denkmal für die Warschauer Ghettohelden. Genau vor eben diesem Denkmal machte 1970 Bundeskanzler Willy Brandt seinen berühmten Kniefall, wodurch er all Jenen seine Ehrerbietung erwies, die hier ihr Leben gelassen hatten.

Das Museumsgebäude selbst ist schon eine Attraktion. Seine Gesamtfläche beträgt 12.800 m². Bei dem 2005 international ausgeschriebenen Architekturwettbewerb gewann unter hundert eingereichten Projekten das des finnischen Studios Lahdelma & Mahlamäki. Der Eingang zum Museum befindet sich auf der dem Denkmal zugewandten Seite. Laut dem Vorhaben der finnischen Architekten ergänzt das Museum das Denkmal mit dem historischen Kontext. Das Denkmal erinnert an jene Menschen, die hier starben. Das Museum erzählt von den Menschen, die hier lebten.
Außen fesselt die mit Glaspaneelen überzogene Fassade die Aufmerksamkeit der Besucher, auf denen ein Mosaik aus lateinischen und hebräischen Lettern eingelassen wurde, die ein Muster aus dem sich immer und immer wiederholenden Schriftzug „Po-lin“ ergeben, wodurch an die Legende der ersten jüdischen Siedler auf polnischem Gebiet angeknüpft werden soll. Am Eingang wurde eine Mesusa aus Ziegelstein angebracht, die aus einer der Straßen in der Umgebung stammt. Diese ist für die jüdischen Museumsbesucher besonders wichtig, und zwar zugleich als stummer Zeitzeuge und als Symbol für das sich in Polen erneuernde jüdische Leben.

Das Innere des Gebäudes wiederum überrascht – ähnlich wie das Relief des Denkmals – durch seine Dynamik. Die Haupthalle wird durch eine riesige ungleichmäßig gewellte Wand geschaffen, welche weltweit die Einzige dieser Art ist, da sie gleichzeitig als tragende Wand fungieren muss. Die Halle öffnet sich auf der einen Seite zum Denkmal für die Warschauer Ghettohelden, auf der anderen zu einem Park hin. Der leere Raum im Museumsinnern symbolisiert den Bruch, der sich mit der Vernichtung in der Geschichte der Juden vollzogen hat. Doch damit nicht genug: Die sich über die Halle aufsteigende Brücke erfüllt die Funktion eines Bindeglieds zwischen Vergangenheit und Zukunft. Somit verbindet der Architekt auch beim Gebäudeinneren die Symbolik des Ortes mit der Funktionalität.

Zentrales Element des Museums wird die Hauptausstellung sein, die tausend Jahre Geschichte der jüdischen Bevölkerung Polens präsentiert. Ab 2014 wird sie für Besucher zugänglich sein und nimmt mit 4.000 m² Fläche etwa ein Drittel der Gesamtfläche des Museums ein. An der Ausstellungskonzeption arbeitete in den vergangenen acht Jahren ein internationales Team, bestehend aus 120 HistorikerInnen und MuseologInnen. Den Ausstellungsautoren schwebte vor, ein narratives Museumskonzept zu erarbeiten in dem Besucher nicht nur Gäste sind, sondern quasi mit den Augen der Beteiligten die Ereignisse betrachten können.

Das Museum zur Geschichte der polnischen Juden wird wesentlich mehr darstellen als nur eine umfangreiche Exponatensammlung. Es ist das größte Kulturprojekt und eine neue architektonische Visitenkarte des modernen Warschau. Also: herzlich willkommen zum baldigen Besuch im diesem Museum!

Übersetzung: Susanne Kramer-Drużycka.

Das Königsschloss Warschau – wie Phönix aus der Asche

Die Geschichte vom Warschauer Königsschloss ist einzigartig. Es wurde im XIV Jh. als Sitz der Herzöge von Masovien gebaut. Im XVI Jh. wurde das Warschauer Schloss die Residenz der Könige und Tagungsort des Parlaments im Doppelreich Polen-Lithauen. Anfang des XVII Jh. verlegte der König Sigismund III aus der schwedischen Dynastie der Wasa die Hauptstadt von Krakau nach Warschau und ließ seine neue Residenz ausbauen.

Warschau, das Königsschloss und die Altstadt
Warschau, das Königsschloss und die Altstadt.
Foto: Marzena Świrska-Molenda
Das Marmorzimmer
Das Marmorzimmer.
Foto: Marzena Świrska-Molenda

Damals ist aus dem Schloss ein Bauwerk von ungefähr demselben Grundriss geworden, wie es ihn heute hat: fünfflügeliges Gebäude im Innenhof, das in seiner Schlichtheit und ausgewogenen Proportionen eher an das Rathaus erinnert. Bereits im XVII Jh. galt das Warschauer Schloss als eine der stattlichsten Monarchenresidenzen in Europa. Im XVIII Jh. war das Schloss das Amtsgebäude der Behörden der jeweiligen Teilerstaaten von Polen und fiel zuerst an Preußen und dann an Russland an. Paradoxerweise erlebte das Schloss gerade damals zur Herrschaftszeit des letzten polnischen Königs S.A. Poniatowski, der auf seinem Hof eine ganze Schar hervorragender Künstler beschäftigte ihre zweite Blütezeit. Der erste von ihnen war der herausragende Porträtist Marcello Baciarelli, der eine Sammlung von Königsporträts schuf. Diese Porträts sind in einem eigens dafür eingerichteten Raum, dem mit schwarzen Marmor verkleideten Rittersaal zur Schau gestellt. Bei dem anderen Künstler handelt es sich um den als Canaletto bekannten Venezianer Bernardo Belotto, der im Auftrag des Königs 23 Ansichten von Warschau geschaffen hat. Die Genauigkeit, mit der er die Architektur der Stadt wiedergab, erwies sich beim Wiederaufbau von Warschau von unschätzbarem Wert, da gerade diese Ansichten als die einzigen Zeugnisse, davon wie Warschau einst ausgesehen hatte den Architekten als Vorlagen dienten. Die Werke von Canaletto kann man heutzutage in dem Canaletto-Saal bewundern, dessen Wände voll mit eigens für diesen Saal geschaffenen Gemälden bedeckt sind. Auch bei politischen Unternehmungen des Königs spielte das Schloss eine bedeutende Rolle. Das größte Werk, das auf dem Schloss seinen Anfang nahm, war die erste und die älteste demokratische Verfassung in Europa die zweite in der Welt, die hier am 3. Mai 1791 verabschiedet wurde. Es ist also auch ein Ort an dem die europäische und polnische Demokratie ihre Gestalt annahm. Im XIX. Jh war das Schloss Sitz der zaristischen Statthalter und seine nächste Umgebung Schauplatz großer patriotischer Ereignisse. Nachdem Polen 1918 die Eigenstaatlichkeit wiedererlangt hatte, wurde das Schloss erneut zu einem Repräsentationsgebäude und fungierte u.a. als Sitz des polnischen Präsidenten. Im September 1939 befand sich das Schloss sehr bald in Gefahr. Bereits im September 1939 hatte Hitler das Urteil gegen das Schloss gesprochen. Das Schloss sollte als Denkmal der polnischen Kultur und Geschichte für immer von der Erdoberfläche verschwinden. Die Deutschen haben bereits im Jahre 1939 in die Schlossmauern Tausende von Löchern für die Sprengsätze gebohrt. Unter diesen Umständen retteten Kunsthistoriker und Architekten vom Königschloss alles, was gerettet werden konnte. Im Winter 1939/1940 baute das Personal vom Schloss unter Lebensgefahr und bei 20 Grad Kälte Türen, Fußböden, Kamine, Holztäfelungen ab. Innerhalb von 3 Wochen lagerten sie in die Keller des Nationalmuseums fast 80% der Kunstwerke aus, die dank dieser Aktion den Krieg überdauern konnten. Glücklicherweise konnte auch ein Teil der sich im Schloss befindlichen Gemälde, u.a. Werke von Canaletto versteckt werden. Während des Warschauer Aufstands, im September 1944 füllten deutsche Pioniere Sprengsätze in die 1939 gebohrten Löcher und sprengten die Schlossmauern in die Luft. Aus der einst königlichen Residenz blieb nur eine Wand erhalten. Das Urteil wurde vollstreckt. Im Jahre 1949 erließ das Parlament der Volksrepublik Polen ein Dekret über den Wiederaufbau des Königsschlosses. Die Kommunisten waren aber dagegen, die alte Residenz der polnischen Könige zu rekonstruieren. Absurde Argumente wirtschaftlicher Natur wurden vorgeschoben. 1971 nutzte man aber die politische Wende in Polen und beschloss über den Wiederaufbau des Schlosses. Die Rekonstruktion des Schlosses wurde größtenteils aus Privatspenden finanziert. Das Hauptkonzept für den Wiederaufbau sah vor, dem Schloss sein Aussehen aus der Zeit vor dem Kriege wiederzugeben und dabei alle geretteten und erhalten gebliebenen Elemente zu integrieren. Nach 3 Jahren (im Jahre 1974) war das Schloss im Rohbau fertig. In den nächsten Jahren wurden Innenräume rekonstruiert und eingerichtet. Hunderttausende von originalen Teilen, die im Zweiten Weltkrieg gerettet wurden, sind an ihrem angestammten Platz zurückgekehrt. Im Jahre 1980, noch bevor die Rekonstruktion der Innenräume zu Ende gebracht war, wurde das Königsschloss auf die Liste der UNESCO Weltkulturerbe eingetragen als Anerkennung für diese beispiellose Leistung. Ausländische Besucher staunen immer wieder, wenn sie erfahren, dass dieses Gebäude vor über 30 Jahren gar nicht existierte. Was heutzutage an diesem Ort zu sehen ist, stammt nahezu vollständig aus den Jahren 1971-1988.