Sehenswertes und Ausflugsziele auf Usedom/Uznam

Usedom/Uznam, eine zauberhafte Ostseeinsel im äußerstem Nordosten Deutschland und Nordwesten Polens, teils deutsch und teils polnisch, mit einem märchenhaftem Sandstrand. Brutheimat von Störchen, Rohrdommeln und Seeadler, und, selbstverständlich ein Paradies für Möwen, die sich alle auf mehreren Seen auf der Insel und auf der Inseln in den Seen verteilen. Auf Usedom befinden sich viele prominente Seebäder, zu den bekanntesten gehören Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin, aber auch die kleinere wie Koserow oder Loddin. Im Ahlbeck, z.B., kann man einen herrlichen Blick auf die Ostsee, auf die vorbeifahrende Schiffe und auf das Strandbereichen genießen. Alle Seebäder verbindet eine Strandpromenade, von Zinnowitz bis nach Świnoujście (Swinemünde) und ein Fahrradweg. Wer will kann auch zwischen den Seebäder joggen (oder schwimmen).

Usedom/Uznam
Usedom/Uznam.
Foto: Robert F. Barkowski
Usedom/Uznam
Usedom/Uznam.
Foto: Robert F. Barkowski
Usedom/Uznam
Usedom/Uznam.
Foto: Robert F. Barkowski

In Swinemünde kann man große Hafenrundfahrt erleben. Während der geführten Fahrt passiert man den Leuchtturm, den Massengutshafen, die bekannte „Mühlenbake“ sowie den Containerterminal. Danach geht es weiter vorbei am Marinehafen, dem Fährterminal nach Skandinavien und der Insel Melin bis zum einmaligen U-Boot-Hafen; und die Rückfahrt führt durch die „Alte Swine“ vorbei an der Schiffswerft. Swinemünde ist die größte Stadt auf Usedom und bietet an Sehenswürdigkeiten die Promenade, die historische Bäderarchitektur, den Kurpark mit botanischen Landschaft, den Leuchtturm, Festungsbauwerke und den Hafen.

Aus der drei Fischerdörfern Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin wurden Seebäder, die zu den „3 Kaiserbädern“ verschmolzen.

Ahlbeck: ein Badeort seit 1852, mit touristischen Attraktionen wie die 1898 erbaute Seebrücke – auf dem Seebrückenvorplatz thront eine historische, mit Blattgold verzierte Uhr, das Geschenk eines dankbares Kurgastes aus dem Jahr 1911. Außerdem sehenswert sind: Bäderarchitektur, Kirche und Ostseetherme.

Heringsdorf: 1872 haben die Gebrüder Delbrück die „Aktiengesellschaft Seebad Heringsdorf“ gegründet. Die Heringsdorfer Seebrücke ragt 508 Meter ins Meer hinein; die ganze Dorf ist mit vielen eleganten Villen aus Kaisers Zeiten geschmückt. Im Heringsdorf befindet sich das Museum für Literatur- und Regionalgeschichte, mit Maxim Gorkis Arbeitszimmer. Andere Sehenswürdigkeiten: Kunstpavillon, Muschelmuseum, Kunsteisbahn (im Winter) und Theaterzelt (im Sommer).

Bansin: Tropenhaus, Hans-Werner-Richter-Haus.

Wolgast: Stadtmuseum „Kaffeemühle“, Rungehaus und Malerstube, Dampffährschiff „Stralsund“ mit Museumshafen.

Mölschow: Kulturhof, landwirtschaftliches Erlebnisbereich, Ausstellungshalle mit Utensilien des bäuerlichen Alltags.

Peenemünde: Gedächtniskapelle, Kunsthof Maritim, Historisch Technisches Museum und Informationszentrum, längstes U-Boot Museum der Welt.

Koserow: Seebrücke (261 Meter), Salzhütten, Steilküste (60 Meter) und die Kirche. Die Koserower Salzhütten sind Ende des 19. Jahrhunderts erbaut wurden. Sie dienten vor allem als Lager für die Fischer während Heringszeit. Daher werden sie auch Herringspackhütten genannt. In der Heringssaison wurden die Herings gesalzen und in großen Holzfässern gelagert. Anfang des 20. Jahrhunderts gab es 15 Salzhütten in Koserow, die heute unter Denkmalschutz stehen. In Koserow befindet sich die älteste Kirche an der Usedomer Ostseeküste. Sie ist Ende des 13. Jahrhunderts als kleine Feldsteinkirche erbaut worden.